So muss ein Burger schmecken - heute gibt´s was auf die Finger

Das Prinzip Burger ist einfach.
Feste Vorschriften zur Größe und Form von Hamburgern gibt es nicht. Allein das finde ich schon sehr sympathisch und macht den Erfolg der leckeren Stapelei aus.
Dass ich mich als Koch und Blogger von Tonistrendlupe einmal professionell mit diesem Thema beschäftigen würde, hätte ich auch nicht gedacht!
Vor einem Jahr habe ich mich mit dem Thema FAST FOOD MUSS NICHT JUNK FOOD SEIN beschäftigt, und Euch ans Herz gelegt - Homemade is better than purchased finished products!!!
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Aber wie setze ich den perfekten Burger zusammen?
Ich bin ein Verfechter der Einfachheit - keep it simple!!!
1.) Buns
2.) Ketchup In sehr heiß gespülte Schraubgläser gefüllt und fest verschraubt hält sich der Ketchup ein paar Wochen, angebrochen ein paar Tage im Kühlschrank
3.)Mayo
4.) Salat - klassischer Salat für den Burger ist der knackige und milde Eisbergsalat. Viele Vitamine enthält dieser hellgrüne Salat mit festem Kopf nicht. Probiert euren Burger stattdessen mal mit Radicchio oder Rucola
5.) Grillgemüse
6.) Burger-Patties - als vegetarische Alternative eignet sich Halloumi-Käse. Der aus Zypern stammende Dreisortenkäse aus Kuh-,Schafs- und Ziegenmilch wird üblicherweise mit Minze verfeinert. Da der feste Käse nicht die Form verliert, wird er bevorzugt gegrillt oder gebraten, dann entfaltet er sein volles Aroma.
7.) Käse gehört direkt auf die heißen Patties, damit er gut schmilzt. Er sollte mindestens einen Fettgehalt von 40 Prozent haben. Milder Edamer, kräftiger Cheddar, Gruyére oder intensiv würziger Blauschimmel - alles ist erlaubt.
8.) Speck - Bei den geräucherten dünnen Speckstreifen gilt: zunächst in der Pfanne bei milder Hitze knusprig anbraten und auf Küchenkrepp abtropfen lassen, dann auf den Käse im Burger stapeln.
9.) Zwiebeln, ich empfehle für die rohe Variante rote, etwas mildere Zwiebeln, damit der Geschmack nicht zu dominant ist.
Nun wisst Ihr, wie man einen Burger richtig zusammenbauen tut. Jetzt fehlt euch nur noch ein passendes Rezept zum nachkochen. Doch wer mich kennt weiß, bei mir gibt es immer was außergewöhnliches auf die Finger.
Der Bayerische Burger
Weißwurst-Burger mit Senfgurken
Zutaten für 4 Personen: 4 Weißwürste // 1 kleine Zwiebel // 200g feines Brät (gewürzt) // Cayennepfeffer // 2 EL ÖL // 4 Laugenbrötche // 1 kleines Glas Senfgurken // 4 EL süßer Senf // 8 Salatblätter
Zubereitung
Den Backofen auf 140°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Weißwürste pellen, die Zwiebel schälen und beides in feine Würfel schneiden.
Die Weißwurst- und Zwiebelwürfel mit dem Brät vermengen und mit Cayennepfeffer würzen. Aus der Masse vier Buletten formen. Das Öl erhitzen und die Weißwurst-Buletten darin rundum etwa 4 Minuten braten.
Die Buletten auf das Blech geben und im vorgeheizten Ofen 10 Minuten garen. 3 Minuten vor Ende der Garzeit die Laugenbrötchen mit in den Ofen geben und anwärmen.
Die Senfgurken in scheiben schneiden, die Buletten mit dem süßen Senf bestreichen. Die Laugenbrötchen aufschneiden und mit den Salatblättern, den Buletten und den Senfgurken zu Burgern schichten.
Und bevor auch dieser Blogbeitrag zu Ende geht, bekommt Ihr noch etwas geballtes Wissen über die Zwiebel (welche auf keinem Burger fehlen darf) mit.
Der Umgang mit der würzigen Knolle ist manchmal zum Heulen, dennoch gibt es kaum ein herzhaftes Gericht, das ohne Zwiebel auskommt. Gewöhnliche zwiebeln mit bräunlich gelber Schale sind recht scharf und eignen sich vor allem zum Anbraten für Saucen, Gemüse- und Fleischgerichte. Zum Füllen oder für Schmor- und Röstzwiebeln empfehlen sich die etwas dezenter und leicht süßlich schmeckenden roten Zwiebeln, die roh auch herzhafte Speisen wie Käse-oder Wurstsalate bereichern. Wünscht man eine zarte Zwiebelnote, etwa in Salaten, sind die feinen Schalotten mit ihrer braun-bis dunkelroten Schale zu empfehlen. Speziell zum Füllen findet man auch sehr große Gemüsezwiebeln, die ein relativ mildes Aroma haben. Lauch- und Frühlingszwiebeln sind sehr kleine zarte Zwiebelchen, die mit Laub verkauft und auch mit diesem gegessen werden können. Man verwendet sie als Würze für Suppen und Salate sowie für Kräuterquark; in kleine Röllchen geschnitten sind die grünen Stiele eine beliebte Garnitur für Salate und kalte Platten. Die kleinen runden Silber- oder Perlzwiebeln werden meistens zu Pickles verarbeitet, also gekocht und in Essig eingelegt. Zwiebeln schneidet man mit einem scharfen Messer in Ringe oder Würfel; um den saft mit den ätherischen Ölen zu bewahren, sollte man sie nicht hacken oder im elektrischen Häcksler zerkleinern.
Wie fandet Ihr meinen heutigen Blogbeitrag? Schreibt mir in die Kommentare, welche Beilagen ihr zu einem Burger gerne essen tut? Sind es zum Beispiel Pickles aus Karotte, Zwiebel, Sellerie, Kohlrabi, Paprika und Radieschen? Oder bevorzugt Ihr die knusprige Beilage: kartoffelecken? Auch gerne genommen ist der Coleslaw, habt ihr da ein spezielles Rezept, dann freue ich mich es unten in den Kommentaren lesen und nachkochen zu dürfen!

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